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24. April 2017

 

Rothemühle rutscht auf einen Abstiegsplatz ab

 

Nach der 0:1 (0:0)-Niederlage beim SC LWL 05 und dem Erfolg von Hickengrund ist das Team vom Rothenborn auf den ersten Abstiegsplatz abgerutscht. „Jetzt folgen fünf Endspiele”, weiß SVR-Trainer Peter Neumann, was die Stunde geschlagen hat. Kollege Benedikt Gabriel konnte sich nach dem Schlusspfiff über das Ergebnis und den Sprung auf den vierten Tabellenplatz freuen. „Jetzt sind es noch drei Punkte auf Rang zwei.“ Sein Team ließ beim verdienten Heimsieg über stark ersatzgeschwächte Gäste aber viele Wünsche offen. „Wir haben wohl über Ostern zu wenig getan”, war Gabriel nicht verborgen geblieben, dass seine junge Elf in den letzten Minuten mächtig pumpen musste.

 

Die Begegnung bei ungemütlichen Temperaturen begann aber nach dem Geschmack der rund 100 Zuschauer. „Fünf Großchancen” der Gastgeber hatte Platzsprecher Andreas Heuel in den ersten 45 Minuten auf seinem Zettel stehen. Die beste vergab Kapitän Dennis Busenius, der nach einer Viertelstunde freistehend an Torhüter-Routinier Sedat Adiller scheiterte. Nach einer Ecke seines Vetters Bastian Klein hatte Calvin Klein mit einem Kopfball auf die Querlatte Pech. In der 38. Minute war Schlussmann Adiller bereits geschlagen. Aber Kapitän Sebastian Kraft rettete kurz vor der Linie.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam im kalten Weltringhausen für einige Minuten die Sonne raus. Wenig später krönte Dennis Busenius seine starke Leistung mit dem Tor des Tages. Der LWL-Spielführer ließ sich in der 52. Minute die Chance zum 1:0 nicht entgehen. Rothemühle reklamierte zwar eine Abseitsposition, aber der gute Schiedsrichter Dennis Petri aus Siegen erkannte den Treffer an.

 

Klose verhindert Ausgleich

Fast hätte Michel Aspelmeyer auf 2:0 erhöht. Aber die Nummer 8 zielte knapp am Pfosten vorbei. Obwohl Gästetrainer Peter Neumann („Ich muss neun Spieler ersetzen. Das ist Negativrekord”) fast mit dem letzten Aufgebt angereist war, gab sein Team nicht auf und wäre dafür in der Schlussphase fast belohnt worden. Nach einer Flanke von Kapitän Kraft hielt David Koch den Fuß in die Schussbahn. Aber mit einer prächtigen Parade verhinderte Keeper Ingmar Klose den Ausgleich.

 

In den letzten Minuten hielt es Sedat Adiller nicht mehr in seinem Kasten. Aber die diesmal nicht so spritzigen „jungen Wilden“ von Trainer Gabriel konnten den weiten Ausflug des Gäste-Torhüters nicht ausnutzen.

 

Nach dem Schlusspfiff machte Benedikt Gabriel Rothemühle „ein großes Kompliment, dass sie nicht aufgegeben haben“. Sein Kollege Peter Neumann konnte seiner Mannschaft „keinen Vorwurf machen“. „Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben“, blickte der Polizeibeamte auf die 90 Minuten zurück und hatte schon das Wenden-Spiel im Blick.

 

Der VSV dürfte gut vorbereitet in dieses Derby gehen. In Weltringhausen machte sich Co-Trainer Patrick Florath eifrig Notizen. Der Lichtringhauser hatte wegen der Spielabsage in Schönau dafür Zeit.

 

SC LWL 05: Klose, Humberg, Wagner, C. Klein, M. Klein, B. Klein (90. Kolisch), Aspelmeyer (84. Schulte), Herrmann, Busenius, Heimes, Schulz.

SV Rothemühle: Adiller, Schollemann, Koch, Stein, Renner, Kraft, Pfeiffer (60. Gipperich), Bremicker, Iljuchin (70. Barthel), Kaplan (88. Dinc), Gösselkeheld.

 

Quelle: wp.de

 

23. April 2017


Rothemühle nach Weltringhausen

 

Noch sechs Spieltage: Dann wissen der SV Rothemühle und SC Drolshagen endgültig, ob sie in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielen oder runter in die Kreisliga müssen. Während Rothemühle am Sonntag bei den „jungen Wilden“ von LWL nur Außenseiter ist, könnte Drolshagen beim Tabellennachbarn Plettenberg wichtige Punkte sammeln.

 

Dass sich Peter Neumann erst einmal erkundigen muss, wo der Sportplatz Weltringhausen liegt, ist das geringste Problem für den Rothemühler Trainer. Denn seit der Amtsübernahme des Fernandez-Nachfolgers hat sich nichts an der sportlichen Situation geändert. Das Team vom Rothenborn kommt in der Tabelle nicht vom Fleck und wird wohl bis zum Schluss zittern müssen.

 

Nach der Osterpause lässt SVR-Coach Neumann seine Spieler vier Mal in der Woche trainieren. „Wir müssen punkten und liefern“, weiß der Polizeibeamte. Zwar hat Chris Gösselkeheld seine Rotsperre abgesessen. Dafür droht der Ausfall von Christian Wotzke und Eike Pfeiffer. Mit dem Sturm-Duo Pascal Jüngst und Nico Gerich ist am Sonntag ohnehin nicht zu rechnen. Gerich ist laut Trainer Peter Neumann zu „60 Prozent fit“ und soll erst nächste Woche im Heimspiel gegen Wenden wieder auf Torejagd gehen.

 

„LWL kann befreit aufspielen“, erwartet Neumann einen „sehr starken und stabilen“ Gastgeber. „Wir nehmen den Kampf aber an.“ Seinen damals für die SpVg Olpe tätigen Kollegen Benedikt Gabriel kennt Peter Neumann aus seiner Zeit als Jugendtrainer bei SF Siegen. Obwohl Gastgeber LWL in den letzten Wochen fleißig Punkte gesammelt hat, ist das Team von Benedikt Gabriel auf Rang 6 hängen geblieben. „Wir haben uns den Anschluss auf die Plätze 3 bis 5 erarbeitet und wollen einen weiteren Schritt machen“, will sich der Trainer nicht mit der Rolle des „Tabellenführers hinter den Top 5“ begnügen. „Es bleibt interessant in den nächsten Wochen.“ Und dabei hat Gabriel noch gar nicht die Partie in Meinerzhagen in einer Woche im Blick.

 

An das Hinspiel kann sich Benedikt Gabriel gut erinnern. Nach der „Blamage“ gegen den SC Lüdenscheid legte sein Team mit einem 1:0 am Rothenborn den Grundstein für erfolgreiche Wochen. Gabriel: „Wir haben im richtigen Moment zugeschlagen und hatten auch Glück“. Während Dennis Pachutzki (Knieprobleme) in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen kann, hat Kapitän Hüseyin Inal (Leistenbeschwerden) nach fünfwöchiger Pause das Training wieder aufgenommen. Das Tagesziel ist klar definiert: „Wir wollen gegen Rothemühle gewinnen“. Allerdings nicht auf Schneematsch, wie beim Dienstagstraining nach Ostern.

 

Quelle: wp.de

 

12. April 2017

 

Pascal Jüngst droht längere Pause

 

Pascal Jüngst verletzte sich beim Derby gegen den SV Ottfingen nach einem Zusammenprall mit SVO-Torhüter Marcel Eichler am Knie und musste im Krankenhaus untersucht werden. Nach einem MRT-Termin bestätigte sich der Verdacht auf Innenbandabriss, ob das Kreuzband auch in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist noch nicht ganz sicher.

Wir wünschen auf diesem Weg "Alles Gute!!"

 

Spielszenen unter:

 

11. April 2017

 

Neuer Spieler für SVR

 

 

Der SV Rothemühle hat auf die Personalmisere reagiert und Marvin Gipperich verpflichtet. Der Mittelfeldspieler wurde bereits am Sonntag im Bezirksliga-Derby gegen den SV Ottfingen (0:0) eingewechselt. Der 22-Jährige hatte zuvor beim FC Wahlbach, dem SSV Langenaubach, RW Hünsborn und dem TSV Weißtal im Seniorenbereich gespielt und war in der Jugend unter anderem auch bei Borussia Dortmund aktiv.

 

"Marvin ist Peter Neumann aus seiner Zeit in Siegen bekannt. Da er zuletzt vereinslos war, bestand die Möglichkeit einer direkten Spielberechtigung."

 

10. April 2017

 

Beide Seiten mit 0:0 einverstanden

 

Trotz der Wichtigkeit des Derbys zwischen dem SV Rothemühle und dem SV Ottfingen: Am Ende konnten beide Seiten mit dem 0:0 leben, die Atmosphäre im Klubheim am Rothenborn war entspannt.„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft mehr als zufrieden“, fasste der Rothmühler Trainer Peter Neumann zusammen, „immerhin haben wir gegen den Rangzweiten gespielt“. Recht hatte er, denn in der Schlussabrechnung kann dieser Punkt Gold wert sein.

 

Luca Valido sieht Rote Karte

Nach zwei Niederlagen in Folge musste der SV Rothemühle punkten. Es war kein normales Derby, denn Rothemühle hatte schon allein vom Hinspiel, als es eine 0:6 Klatsche setzte, einiges wieder in die richtige Richtung zu lenken. Vorrangig aber ging es für die Rothemühler darum, den Sturz in die Kreisliga A zu verhindern, während der SV Ottfingen ebenfalls unter Druck steht, den Anschluss an Spitzenreiter RSV Meinerzhagen nicht abreißen zu lassen.

 

Die erste Halbzeit am Rothenborn war an Höhepunkten überschaubar mit Vorteilen für den SV Rothemühle. Der sah eine elfmeterreife Attacke von SVO-Keeper Marcel Eichler gegen Pascal Jüngst, die die insgesamt prima leitende Schiedsrichterin Judith Hacker nicht ahndete (15.). Nico Renner (39.) scheiterte mit einem Schuss aus kurzer Distanz knapp. Ottfinger Offensivbemühungen waren zwar da, doch der Rothemühler Torhüter Sedat Adiller musste sich nur einmal gegen Michel Schöler (30.) richtig strecken.

 

Kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse. Der Ottfinger Luca Valido (43.) kassierte nach einer Tätlichkeit an Karim Sahli folgerichtig den roten Karton. Wer nun glaubte, die Platzherren würden in Überzahl das Kommando in diesem mäßigen Bezirksligaspiel übernehmen, wurde enttäuscht. Es spricht für die Qualität der Kügler-Elf, das sie sich nicht beeindrucken ließ. Zwar hatte Rothemühle die klareren Chancen, doch die Offinger Defensive ließ nichts anbrennen. Zudem war Marcel Eichler gegen Karim Sahli (80.) und Eicke Pfeiffer (86.) zur Stelle.

 

Auch die Schlussphase gestaltete Ottfingen trotz Unterzahl offen. Sechs Eckbälle in Folge und die Angst des Rothemühler Trainers Peter Neumann: „Hoffentlich entscheidet nicht eine Standard-Situation noch das Spiel gegen uns.“ Sein Ottfinger Kollege Michael Kügler bemängelte: „Wir haben in den ersten 20 Minuten Schlafwagenfußball abgeliefert. Die Mannschaft hat sich nicht belohnt“.

 

Quelle: wp.de

 
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