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10. April 2017

 

Beide Seiten mit 0:0 einverstanden

 

Trotz der Wichtigkeit des Derbys zwischen dem SV Rothemühle und dem SV Ottfingen: Am Ende konnten beide Seiten mit dem 0:0 leben, die Atmosphäre im Klubheim am Rothenborn war entspannt.„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft mehr als zufrieden“, fasste der Rothmühler Trainer Peter Neumann zusammen, „immerhin haben wir gegen den Rangzweiten gespielt“. Recht hatte er, denn in der Schlussabrechnung kann dieser Punkt Gold wert sein.

 

Luca Valido sieht Rote Karte

Nach zwei Niederlagen in Folge musste der SV Rothemühle punkten. Es war kein normales Derby, denn Rothemühle hatte schon allein vom Hinspiel, als es eine 0:6 Klatsche setzte, einiges wieder in die richtige Richtung zu lenken. Vorrangig aber ging es für die Rothemühler darum, den Sturz in die Kreisliga A zu verhindern, während der SV Ottfingen ebenfalls unter Druck steht, den Anschluss an Spitzenreiter RSV Meinerzhagen nicht abreißen zu lassen.

 

Die erste Halbzeit am Rothenborn war an Höhepunkten überschaubar mit Vorteilen für den SV Rothemühle. Der sah eine elfmeterreife Attacke von SVO-Keeper Marcel Eichler gegen Pascal Jüngst, die die insgesamt prima leitende Schiedsrichterin Judith Hacker nicht ahndete (15.). Nico Renner (39.) scheiterte mit einem Schuss aus kurzer Distanz knapp. Ottfinger Offensivbemühungen waren zwar da, doch der Rothemühler Torhüter Sedat Adiller musste sich nur einmal gegen Michel Schöler (30.) richtig strecken.

 

Kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse. Der Ottfinger Luca Valido (43.) kassierte nach einer Tätlichkeit an Karim Sahli folgerichtig den roten Karton. Wer nun glaubte, die Platzherren würden in Überzahl das Kommando in diesem mäßigen Bezirksligaspiel übernehmen, wurde enttäuscht. Es spricht für die Qualität der Kügler-Elf, das sie sich nicht beeindrucken ließ. Zwar hatte Rothemühle die klareren Chancen, doch die Offinger Defensive ließ nichts anbrennen. Zudem war Marcel Eichler gegen Karim Sahli (80.) und Eicke Pfeiffer (86.) zur Stelle.

 

Auch die Schlussphase gestaltete Ottfingen trotz Unterzahl offen. Sechs Eckbälle in Folge und die Angst des Rothemühler Trainers Peter Neumann: „Hoffentlich entscheidet nicht eine Standard-Situation noch das Spiel gegen uns.“ Sein Ottfinger Kollege Michael Kügler bemängelte: „Wir haben in den ersten 20 Minuten Schlafwagenfußball abgeliefert. Die Mannschaft hat sich nicht belohnt“.

 

Quelle: wp.de

 

07. April 2017


Derby in Rothemühle - Für beide steht viel auf dem Spiel


 

Im Hinspiel saßen noch José Fernandez (SV Rothemühle) und Dirk Martin (SV Ottfingen) auf den Trainerbänken. Fernandez musste wenige Tage nach der 0:6-Pleite am Siepen gehen. Martin durfte zumindest bis zur Winterpause bleiben. Aber das interessiert Peter Neumann vor der Wiederauflage des Derbys genau so wenig wie die bevorstehende Trennung der beiden Nachbarvereine im Jugendbereich.

 

Rothemühles neuer Trainer steht vor einem Spagat. Auf der einen Seite weiß er, welchen Stellenwert dieses Derby hat und will auch punkten. Auf der anderen Seite hat der Polizeibeamte schon die Spiele nach Ostern im Blick, die für ihn in der aktuellen Situation des Klubs vom Rothenborn „noch wichtiger“ sind als ein Bezirksligaduell gegen Ottfingen. Denn nach der Meisterschaftspause geht es gegen die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt aus Plettenberg, Drolshagen und Hickengrund.

 

„Natürlich will ich gewinnen. Aber dieses Lokalderby kann nicht wichtiger sein als die Spiele in den nächsten Wochen“, beschreibt Peter Neumann seine sportliche Prioritätenliste. Deshalb hofft der ehemalige Jugendtrainer der SF Siegen, dass sich die dramatische personelle Situation bis dahin bessert. Vor dem Ottfingen-Heimspiel jedenfalls hat der SVR-Coach „so viele Sorgen und Probleme“.

 

Keine Stürmer mehr

Sorgenkind Nummer 1 ist die Offensive. „Ich habe keinen Stürmer mehr“, beklagt Neumann die Ausfälle „unserer Lebensversicherung“ Pascal Jüngst (Zerrung), Nico Gerich (Kapselverletzung) und Chris Gösselkeheld (gesperrt). Sehr fraglich ist Murat Secer. Wenigstens kehrt Nico Renner in den Kader zurück. Und vielleicht bahnt sich auch ein kleines Fußballwunder an. Peter Neumann schließt ein Comeback von Kapitän Daniel Morillo (Mittelfuß) nicht völlig aus.

 

„Bei uns geht es ums nackte Überleben“, beschreibt Rothemühles Trainer die aktuelle sportliche Situation mit drastischen Worten. „Wir wollen versuchen zu punkten. Aber Ottfingen ist der Topfavorit“, sieht Neumann sein Team klar in der Außenseiterrolle. Die Valido-Brüder Daniele und Luca hat er in Siegen trainiert. Lennart Lentrup ist bei der Polizei sein Kollege.

 

Rothemühle vor Augen und Meinerzhagen im Hinterkopf. Michael Kügler denkt schon an das Gastspiel des Tabellenführers. „Wir wollen die Saison weiter offen halten“. Und deshalb will Ottfingens Trainer das Derby gewinnen, um den Rückstand auf den RSV nicht auf mehr als vier Punkte anwachsen zu lassen. Holt der SVO am Rothenborn einen Dreier, dann wird der Siepen in zwei Wochen rappelvoll.

 

Kügler wohl in der Aufstellung

Am Sonntag muss Michael Kügler aber wie sein Rothemühler Trainerkollege auf wichtige Spieler verzichten. Dazu gehören die verletzten Daniel Schnittchen und Raphael Eich, Daniele Valido (Meisterprüfung) und Meik Finke (Urlaub). Fraglich ist aus beruflichen Gründen auch Andreas Weber. „Ich habe nicht so viele Möglichkeiten“, wird sich SVO-Trainer Kügler wohl wie gegen den SC Lüdenscheid selbst auf den Aufstellungsbogen schreiben.

 

Den 9:0-Kantersieg gegen den Vorletzten will der Ex-Profi zwar nicht überbewerten. Zwei Sachen haben ihm aber gefallen: „Wir haben weiter Gas gegeben und wollten mehr Tore erzielen. Die Grundordnung hat fast über 90 Minuten gestimmt.“ Ein Maßstab war Lüdenscheid für das Rothemühle-Spiel aber nicht, weiß Michael Kügler und unterstreicht noch einmal die Bedeutung von Sonntag: „So ein Derby will keiner verlieren. Für uns steht eine Menge auf dem Spiel.“

 

Quelle: wp.de

 

03. April 2017

 

Niederlage in Niederschelden

 

Es herrschte Einigkeit unter den Trainerkollegen: „Das war über 90 Minuten ein verdienter Sieg. Ich habe uns den Ticken aggressiver gesehen. Es war allerdings auch kein hochklassiges Bezirksliga-Spiel. Viele Zweikämpfe haben die zerfahrene Partie geprägt“, erklärte André Stoffel, während sich sein Gegenüber Peter Neumann maßlos enttäuscht zeigte:

 

„Wir haben verdient verloren, weil wir nicht an die letzten Leistungen anknüpfen konnten. DAS war einfach zu wenig. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, aber das war die schlechteste Leistung seit meiner Amtsübernahme“.

 

Noch vor dem überraschenden 1:0 der Gäste hatten die Schelder durch Jannik Löhl und Fabian Kolb die ersten Möglichkeiten, aber es klingelte dann zunächst hinter Leon Zöller, als Pascal Jüngst den Torhüter nach einem Pass in die Tiefe umkurvte und einschob (34.). Noch vor der Halbzeitpause glich der SuS aber aus. Den Flugball aus dem Halbfeld klärten die Rothemühler nur zentral, sodass Gianluca Vernillo mit einer Direktabnahme den Ausgleich markierte (39.).

 

Kurz nach dem Wiederanpfiff schraubte sich dann Jannik Schulze nach einem Eckball hoch und besorgte so die Führung per Kopf (47.). Wiederrum der Ex-Kreuztaler Patrick Jüngst setzte einen Freistoß an den Innenpfosten, den Nachschuss verwertete dann Murat Secer (53.). Erst spät brachte sich die Heimelf am Rosengarten dann auf die Siegerstraße. Nach einem gewonnenen Kopfballduell von Thorben Mallasch steckte Manuel Jung auf Kolb durch, der Torhüter Sedat Adiller im Eins gegen Eins in der 85. Minute rechts unten überwand. In Minute 93 war es dann Jannik Löhl, abermals nach Vorarbeit von Jung, vorbehalten, den Schlusspunkt mit einem Schuss in die rechte Torecke zu setzen.

 

Quelle: expressi.de

 

01. April 2017

 

Rothemühle muss punkten

 

Der Gegner aus Niederschelden steht genau da, wo Rothemühle so schnell wie möglich hin will: im gesicherten Mittelfeld, jenseits von Gut und Böse. „Wir brauchen die Punkte, wir stehen unter großem Druck“, weiß Peter Neumann natürlich, dass am Sonntag nur eine Mannschaft „befreit aufspielen kann“ – die Gäste aus dem Siegerland. Die „blöde Niederlage gegen Weißtal“, berichtet Rothemühles Trainer, habe nichts an der guten Stimmung am Rothenborn geändert. „Wir trainieren gut und wir glauben sehr an uns. Alle sind überzeugt, dass wir nicht absteigen“, gibt sich Peter Neumann zuversichtlich.

 

Allerdings nützt der ganze Optimismus nichts, wenn in den nächsten Wochen nicht kräftig gepunktet werden kann. „Wir müssen Punkte liefern“, kennt Peter Neumann die Spielregeln einer Liga, „in der jeder jeden schlagen kann“.

 

Personell hat sich die Situation beim SV Rothemühle leicht entspannt. So kehren die zuletzt gelb-gesperrten Nurudeeen Karimu und Eike Pfeiffer in den Kader zurück. Nach dem Rothemühler Einspruch ist die Sperre für Chris Gösselkeheld zwar auf drei Wochen verkürzt worden. Spielberechtigt ist er aber erst nach dem Ottfingen-Heimspiel nächste Woche.

 

Quelle: wp.de

 

27. März 20017

 

Rothemühle bietet Weißtal Paroli

 

Peter Neumann hatte ein „geiles Fußballspiel” gesehen, mit einer „tollen Leistung” seiner Mannschaft. Trotzdem musste der Trainer des SV Rothemühle nach teils 90 aufregenden Minuten seinem Weißtaler Kollegen Alfonso Rubio-Doblas zum 4:2 (2:2)-Sieg gratulieren. „Wir haben Weißtal Paroli geboten und dem Gegner alles abverlangt. Nächste Woche in Niederschelden müssen wir wieder versuchen zu gewinnen”, blickte Neumann nach der unglücklichen Niederlage wieder nach vorne.

 

Drei Standardsituationen brachten die Gastgeber auf die Verliererseite. Auf der anderen Seite vergaben Kerim Sahli, Pascal Jüngst und Co. allerbeste Tormöglichkeiten. SVR-Coach Neumann musste gegen den Tabellendritten gleich acht Spieler ersetzen und sah trotzdem eine „Top-Leistung” seines Teams, die aber nicht belohnt wurde. „Ein Unentschieden wäre in Ordnung gewesen”, betont Peter Neumann.

 

Die Tore: 1:0 Nico Gerich (3.), 1:1 Daniel Singhateh (7.), 1:2 Daniel Singhateh (40), 2:2 Pascal Jüngst (41.), 2:3 Sandor Karolyi (68.), 2:4 Daniel Singhateh (80.). Beim letzten Treffer sah die Abwehr einschließlich Torwart Adiller nicht gut aus.

 

Quelle: WP.de

 
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