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18. März 2017

 

RW Lüdenscheid - SV Rothemühle

 

Peter Neumann brauche ein paar Tage länger als üblich, um die verrückte 4:5 Niederlage gegen Germania Salchendorf zu verdauen: „So ein Spiel gibt es nicht alle Tage. Ich nehme die Pleite auf meine Kappe, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich“.

 

Der Vorfreude auf die Partie gegen die heimstarken Lüdenscheider taten aber weder die Gefühlsachterbahn vom vergangenen Sonntag, noch die nach wie vor sehr angespannte Personalsituation einen Abbruch.

 

„Das wird ein besonderes Spiel. Wir haben jetzt zwei Mal bärenstark gespielt, aber davon können wir uns noch keine Punkte kaufen. Ich bin aber überzeugt, dass sich unsere Qualität am Ende durchsetzen wird und wir die Klasse halten, wenn uns nicht noch mehr Ausfälle schwächen“, zeigte sich der SVR-Trainer optimistisch.

 

Im Vergleich zur Vorwoche sind die angeschlagenen Eike Pfeifer und Nicolas Gerich fraglich, Kerim Ali Sahli fehlt gelbgesperrt. Zurück in den Kader kehrt hingegen Pascal Elvira.

 

Quelle: expressi.de

 

13. März 2017

 

Ein Spiel, das ein Buch füllen würde

 

Es gibt Fußballspiele, über die könnte man ein Buch schreiben. Und so ein Spiel erlebten die 100 Zuschauer zwischen dem SV Rothemühle und Germania Salchendorf. Nach einer 3:0-Führung musste sich der Gastgeber nach über 90 Minuten noch mit 4:5 (3:1) geschlagen geben.

 

„So etwas Verrücktes. Das kann doch nicht wahr schein“, ahnte Rothemühles Trainer Peter Neumann schon nach dem Gästeausgleich zum 3:3 nichts Gutes. Sein Kollege Thomas Scherzer fühlte sich über weite Strecken „im falschen Film“.

 

„Rothemühle gnadenlos effektiv - Salchendorf vergibt eine gute Torchance nach der anderen“, hatte sich der Sportreporter in der 40. Minute in seinem Block notiert. Zu diesem Zeitpunkt führten die stark ersatzgeschwächten Platzherren durch drei blitzsaubere Treffer von Pascal Jüngst (25.), Jean-Marc Bremicker (27.) und Chris Gösselkeheld (35.) schon mit 3:0. Rothemühle sah wie der sichere Sieger aus. Und in der 16. Minute hatten die abstiegsbedrohten Gastgeber auch noch eine Riesenportion Glück. Tim Schilk stürmte auf SVR-Keeper Sedat Adiller zu und wurde von diesem außerhalb des Strafraums von den Beinen geholt. Schiedsrichter Stefan Mühl aus Lüdenscheid beließ es bei Gelb.

 

„Das war keine rote Karte“, berichtete auch Friedhelm Dornseifer in der Halbzeitpause. Rothemühles Ehrenvorsitzender stand in dieser Szene gut und hatte gesehen, dass noch zwei Abwehrspieler in der Nähe waren. Trotzdem gab Vereinschef Andreas Grub beim Gang in die Kabine zu, dass man sich über einen Platzverweis nicht hätte beschweren können.

 

Da war die turbulente Partie mit Chancen im Drei-Minutentakt wieder spannend. Nach einem Foul von Karimu verwandelte Klöckner den fälligen Strafstoß sicher zum 1:3 (45.). Auf einmal witterten die Siegerländer Morgenluft und kamen in der Nachspielzeit durch Moritz Klass auf 2:3 heran.

 

Rothemühle blieb das Pech mit verletzten und kranken Spielern treu: Nach 18 Minuten musste Murat Secer raus, dem schlecht geworden war. In der 78. Minute konnte auch Eike Pfeiffer nicht mehr.

 

Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. Schilk per Kopfball (57.) und Marius Heinemann (78.) drehten die Partie in ein 4:3 für die Scherzer-Elf um. Nach einem Abspielfehler des eingewechselten Johannes Weber erhöhte Marcel Rigau-Badenas auf 5:3 (85.). Für die nie aufgebenden Platzherren, die nachher zu Recht von Stadionsprecher Ecki Wirth für ihren großen Einsatz gewürdigt wurden, erzielte Nico Gerich noch das 4:5 (89.).

 

Danach beorderte Peter Neumann seinen Kapitän Sebastian Kraft, der vor dem 3:4 am glänzend parierenden Germania-Schlussmann Dustin Löhmann gescheitert war, nach vorne. Aber am Ende jubelte Salchendorf.

 

Quelle: wp.de

 

11. März 2017

 

Germania Salchendorf zu Gast in Rothemühle

 

Null Punkte, dazu die fünfte gelbe Karte für Pascal Elvira und der Fußbruch von Kapitän Daniel Morillo. Das Auswärtsspiel beim Tabellenführer RSV Meinerzhagen wurde für den SV Rothemühle und seinen neuen Trainer Peter Neumann zum „Albtraum“. Das lag aber nicht an der Leistung des Drittletzten. „Wir haben richtig gut gespielt“, war der Polizeibeamte stolz auf die Vorstellung seines ersatzgeschwächten Teams beim Spitzenreiter.

 

„Wir nehmen die Erkenntnis mit, dass wir mithalten können“, betont der SVR-Coach vor dem schweren Heimspiel gegen spielstarke Salchendorfer. „Jammern nutzt ja nichts. Wir spielen zu Hause und werden alles geben“, verspricht Neumann. Neben Elvira und Morillo fehlen die verletzten Anis Saidi und Nico Renner sowie die Urlauber Christian Wotzke und Tumay Kaplan. Eike Pfeiffer ist angeschlagen, der unter der Woche grippekranke Alhadji Karimu noch fraglich. „Wir sind nach dem Meinerzhagen-Spiel noch enger zusammengerückt“, berichtet Peter Neumann.

 

Neuzugang Tolga Dinc vom FSV Gerlingen kann dem Team vom Rothenborn erst ab April mit Toren helfen, den Klassenerhalt zu schaffen. Den lange verletzt ausfallenden Spielführer Daniel Morillo will der SVR-Übungsleiter als Co-Trainer einsetzen. „Daniel kennt die Mannschaft gut und kann uns jetzt auf andere Art und Weise helfen.“ Nicht nur für Neumann war die Morillo-Verletzung ein „Riesenschock“. Der Kapitän hatte sich gerade von einem Kreuzbandriss zurückgekämpft.

 

Quelle: derwesten.de

 

06. März 2017

 

Tolles Spiel nicht belohnt - Ömer Sönmez verabschiedet

 

Verabschiedung im kleinem Rahmen

 

Das hatte sich der Tabellenführer aus Meinerzhagen sicher einfacher vorgestellt, aber der SV Rothemühle verkaufte sich trotz der Niederlage sehr wertig. Auch wenn der Spitzenreiter die erste Halbzeit klar dominierte, verteidigten die Gäste kompakt und leidenschaftlich und ließen so kaum brenzlige Situationen zu.

 

So brauchte der Aufstiegsaspirant nach einem „dummen Foulspiel am Strafraum“, vor denen Trainer Peter Neumann eindringlich gewarnt hatte aber den Freistoß als vermeintlichen Dosenöffner. Fisnik  Zejnullahu bewies hier sein Können als Standartschütze und traf in die Maschen (47.).

 

Mit dem Rückstand entwickelte dann aber der SVR für gute zwanzig Minuten das drückendere Offensivspiel, verpasste aber nach zwei erfolglosen Versuchen von Nicolas Gerich und Pascal Jüngst den Ausgleich.

 

Meinerzhagen machte den Sack dann im Stile einer Spitzenmannschaft mit dem Treffer von Alexander Horst in der Nachspielzeit zu (90.+2), in einer Phase, in der Rothemühle aufgemacht hatte.

 

"Natürlich fahren wir hier ohne Punkte weg, aber ich bin wirklich stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben Meinerzhagen absolut alles abverlangt. Das macht mir Mut für die kommenden Wochen“, fand Neumann anerkennende Worte.

 

Einen personellen Wehrmutstropfen nahm der Polizist allerdings ebenfalls mit auf die Rückfahrt. Angel-Daniel Morillo Rigau erlitt einen Mittelfußbruch. Gute Besserung auf diesem Wege!

 

Quelle: expressi.de

 

Im kleinen Rahmen wurde auch Ömer Sönmez verabschiedet. Der Stürmer, der zur Winterpause zum RSV Meinerzhagen gewechselt ist, wurde vor dem Spiel von seinen ehemaligen Mannschaftskameraden im Smalltalk begrüßt und verabschiedet. Auf diesem Wege nochmals danke für die Zeit beim SVR und alles Gute für die Zukunft.

 

04. März 2017


"Wir werden kein Kanonenfutter sein"


 

Für den SV Rothemühle (13./18) und seinen neuen Trainer Peter Neumann verlief der Start ins Fußball-Jahr 2017 beim 4:2-Sieg über die SG Kleusheim/Elben zwar in manchen Phasen noch holprig, schlussendlich aber überzeugend und vor allem erfolgreich. Bei Spitzenreiter RSV Meinerzhagen (44) erwartet den SVR nun eine völlig andere Aufgabe, bange ist dem Polizisten aus Kreuztal aber in keinster Weise.

 

„Gegen Elben war der Druck für uns größer, da hat jeder einen Erfolg erwartet. Jetzt sagt jeder, dass es für uns in Meinerzhagen sehr schwer wird. Ich habe aber eine spielstarke Mannschaft und glaube, dass so ein Gegner, der mitspielt, uns besser liegen wird. Wir werden bestimmt nicht mauern, sondern versuchen, auch dort zu punkten. Wir stellen unser Spiel nicht um. Wir werden fighten und kämpfen und schnell nach vorne spielen. Wir werden kein Kanonenfutter sein“, findet Neumann klare Worte und sendet deutliche Signale an sein Team – und natürlich auch an den Gegner.

 

Die Einsätze von drei SVR-Akteuren sind noch mit einem Fragezeichen zu versehen: „Ob Pascal Jüngst, Eike Pfeiffer und Nicolas Gerich dabei sein können, entscheidet sich am Freitag beim Abschlusstraining.“ Klar ist, dass Anis Saidi und Tumay Kaplan nicht im Stadion an der Oststraße helfen können, einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

 

Quelle: FuPa.net

 
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