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05. November 2016


Kein Grund, mit dem Träumen anzufangen

 

Der SV Rothemühle kann noch gewinnen. Nach zwei 0:1-Niederlagen holte das Team beim 2:1-Heimsieg gegen die SG Hickengrund den ersten Dreier unter Interimstrainer Sedat Adiller. „Der Sieg tut gut und war ganz wichtig“, freut sich Vorsitzender Andreas Grub

 

Der Vereinschef geht aber sofort zur Tagesordnung über. „Es besteht kein Grund, mit dem Träumen anzufangen. Wir müssen konstant weiterspielen“, weiß Grub, dass der Erfolg über Hickengrund nichts wert ist, wenn seine Mannschaft in Plettenberg verlieren sollte. Der 6:1-Sieg des TuS beim allerdings stark ersatzgeschwächten Aufsteiger SC Lüdenscheid hat den Vorsitzenden, der auch als Co-Trainer im Einsatz ist, „ein bisschen überrascht“. Während Daniel Stein in den SVR-Kader zurückkehrt, fällt Eike Pfeiffer wegen eines Haarrisses im Knöchel aus

 

Quelle: derwesten.de

 

29. Oktober 2016

 

SV Rothemühle dreht Spiel innehalb von zwei Minuten

 

Nieselregen, Schmuddelwetter, klamme Klamotten - am Freitag Abend war das völlig egal, sofern man es mit dem SV Rothemühle hielt. Denn Freude und Erleichterung war angesagt am Sportplatz Rothenborn. Durch einen 2:1 (0:1)-Sieg über die SG Hickengrund hat sich der Bezirksligist Luft verschafft zu den kritischen Tabellenplätzen. Für das Trainergespann Andreas Grub und Sedat Adiller war es im dritten Einsatz der erste Dreier.

 

Apropos Adiller: Der Torwart hielt in der zweitletzten Minute mit einer großartigen Doppelparade beim Schuss von Philipp Hemelik und dem Nachschuss von Manuel Doepfer aus kürzester Distanz die drei Punkte fest. „Man muss auch mal Glück haben,“ kommentierte der Keeper diese Szene bescheiden und fügte hinzu: „Pech hatten wir ja zuletzt genug.“

 

Die aufmerksame Rothemühler Abwehr hatte im ersten Durchgang kaum etwas zugelassen. Vorn war Ömer Sönmez der auffälligste Akteur, er hatte einige Chancen zum 1:0. Ob per Einzelleistung, Fernschuss oder mit einem Freistoß, der SG-Torwart Stephan Hennig erst durchrutschte, den er aber auf der Linie noch zu fassen bekam.

Dann, in der 40. Minute, unterlief Abwehrspieler Nurudeen Karimu bei einer Freistoß-Hereingabe ein Handspiel im Sechzehner; Manuel Doepfer schoss den Elfer hart, Adiller war noch dran, trotzdem 0:1.

 

Halbzeit zwei brachte die Wende innerhalb von nur zwei Minuten. Der 20 Meter-Strahl von Nicolas Gerich in der 59. Minute war der Ausgleich, und kaum war der Jubel verhallt, lief Kerim Sahli, von Gerich toll auf die Reise geschickt, allein auf den SG-Torwart Stephan Henning zu und tunnelte diesen zum 2:1.

 

Quelle: derwesten.de

 

28. Oktober 2016

 

SV Rothemühle - SG Hickengrund

 

Der Trainerwechsel von José Fernandez zu Sedat Adiller hat sich für den SV Rothemühle ergebnismäßig noch nicht bezahlt gemacht.


Vorsitzender und Co-Trainer Andreas Grub hat trotz der beiden 0:1-Niederlagen „aber nicht das Gefühl, dass wir einen negativen Trend haben. Das waren knappe Spiele, in denen wir nicht chancenlos waren“, blickt Grub auf die Kreisduelle gegen LWL und Wenden zurück.

In Wenden war die Personaldecke, wie schon in der kompletten Hinrunde, sehr dünn, das wird sich gegen die „Hicken“ etwas ändern, da Nico Gerich, Chris Gösselkeheld und Murat Secer zurückkehren und nur Daniel Stein neuerdings ausfällt. „Ich kann über die letzten Wochen nichts Negatives sagen. Wir belohnen uns aber einfach nicht für die harte Arbeit. Jetzt erwartet natürlich jeder einen Sieg von uns gegen Hickengrund, den bekommen wir aber nur, wenn wir weiter so fleißig sind wie zuletzt“, stellt Grub klar.

 

Gegner SG Hickengrund hat zwei seiner drei letzten Partien gewonnen und ist Rothemühle einen weiteren Schritt voraus. Nach dem Rücktritt von Ralf Stein und Tobias Rath haben die Siegerländer mit dem Ex-Salchendorfer Rüdiger Frevel einen neuen Cheftrainer gefunden. „Es war wichtig, dass die Mannschaft zuletzt gegen den SC Lüdenscheid ein Erfolgserlebnis hatte“, findet Hickengrunds neuer Trainer Rüdiger Frevel, der direkt vom Flieger aus (das Engagement von Frevel bei der HSG hatte sich aufgrund eines lange geplanten Familienurlaubs nicht früher realisieren lassen“) zum „Hoorwasen“ fuhr, seine Truppe erstmals in Augenschein nahm und laut eigener Aussage „wieder so richtig Bock auf Fußball hat“.

 

Der Salchendorfer, der bis September 2015 bei seinem Heimatverein beschäftigt war, leitete am Dienstag die erste Übungseinheit, weiß aber auch, dass seine Einflüsse noch begrenzt sind: „Kurzfristig wird es schwer, etwas zu verändern. Ich werde mich mit meinen Vorgängern eng abstimmen im Hinblick auf Rothemühle. Dass wir den Hebel in der Verteidigung ansetzen müssen, ist aber klar“, konstatiert Frevel, dem natürlich auch die Auswärtsschwäche seiner neuen Einheit (fünf Spiele, fünf Niederlagen – 5:19 Tore) nicht verborgen geblieben ist.

 

Und dennoch: Bei vier Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz könnten die „Hicken“, die auf Tobias Celmer und Marvin Theis verzichten müssen, am Ende sogar mit einem Unentschieden leben. Ein Sieg wäre indes natürlich goldwert, denn: „Meinerzhagen, Salchendorf, RW Lüdenscheid und Weißtal“, blickt Rüdiger Frevel voraus, „die Qualität der Gegner steigt nach diesem Spiel weiter an. Und wir müssen bis zur Winterpause noch punkten.“

 

Quelle: derwesten.de/FuPa.net


 

22. Oktober 2016

 

VSV Wenden - SV Rothemühle (So 15:00)

 

Im Mittelpunkt des „Wendschen“ Derbys zwischen dem VSV Wenden (7./17) und dem SV Rothemühle (10./10) stehen ohne Frage die Gäste, deren Abstand zu den Abstiegsplätzen nur noch drei Punkte beträgt und wo auch der Trainerwechsel – Jose Fernandez musste gehen, Torwart Sedat Adiller und der Vorsitzende Andreas Grub haben interimsweise übernommen – beim 0:1 gegen LWL keine Veränderung brachte.


„Da halte ich gegen“, wendet Grub ein: „Das Ergebnis war nicht positiv, wenn man aber das Spiel mit dem Ottfingen-Match vergleicht, war das ein ganz anderer Auftritt. Wir haben wenig zugelassen, wir waren präsent, die Einstellung gut.“ Als Abstiegskandidaten sieht der Vereinsboss seinen SVR nicht („Ich bin vom Potenzial überzeugt und sicher, dass wir mit dem Tabellenkeller nichts zu tun haben werden“), sieht aber den Ernst der Lage und konstatiert: „Wir müssen aber hart daran arbeiten, um diese Situation zu bereinigen. Und es besteht absoluter Nachholbedarfan Punkten.“

 

Auf Schützenhilfe des VSV sollte man da besser nicht hoffen, der zwar nach einem Drittel der Saison so ein wenig im Niemandsland herumdümpelt, aber natürlich die Spielzeit nicht für beendet erklärt: „Man sieht an Ottfingen, wie schnell es gehen kann“, erklärt Coach Jörg Rokitte, der einerseits den Lauf und die Serie des SVO in dieser Spielzeit meint, andererseits aber auch die letzte Saison im Hinterkopf hat, wo die „Siepen-Elf“ bis zum Ende gegen den Abstieg spielte. „Sowas darf uns nicht passieren, daher ist ein Sieg am Sonntag auch wichtig. Im Gegenteil: Wir haben uns vorgenommen, bis zur Winterpause noch um einige Ränge zu klettern. Wir sind nicht zufrieden mit Platz 7!“

 

Dass seine Mannschaft eine andere Leistung abrufen muss als beim Kreispokal-Aus im August in Rothemühle (0:1) ist dabei klar und auch, dass eine Serie gestartet werden muss, wenn man höher hinaus will. „Wir müssen jetzt einmal Konstanz und Stabilität reinbringen und wollen das Derby gewinnen“, hat Rokitte klare Ziele, der weiterhin auf seinen Sohn Sascha (vier Wochen Sperre, der Einspruch des VSV wird am kommenden Donnerstag verhandelt), Tim Mazzotta (ebenfalls gesperrt) und Maik Arens verzichten muss. Beim SVR werden im Gegensatz zur Vorwoche Eike Pfeiffer und Chris Gösselkeheld (5. Gelbe) fehlen, Kerim Ali-Sahli kehrt dafür in den Kader zurück.

 

Quelle: FuPa.net

 

22. Oktober 2016

 

Schweitzer wird Wendener

 

Diese Personalie würzt das Derby der Fußball-Bezirksliga zwischen dem VSV Wenden und SV Rothemühle am morgigen Sonntag, 15 Uhr, in Schönau: Moritz Schweitzer wechselt mit sofortiger Wirkung vom hessischen Verbandsligisten SSV Langenaubach zum VSV Wenden.

 

Pikant: Auch der SV Rothemühle, bei dem Schweitzer bis zum Ende der vergangenen Saison spielte, hatte starkes Interesse an dem 22-jährigen Stürmer bekundet. Den spektakulären Transfer bestätigte Freitagnachmittag auf Anfrage Jörg Rokitte, Trainer des VSV Wenden. „Er passt in unsere Mannschaft und wird uns weiterhelfen“, so der Coach, der in seiner Elf Schwächen in der Offensive ausgemacht hat. Schweitzer, der in Kreuztal wohnt, in Gießen studiert und nun in Wenden spielt, hat in den letzten acht Tagen bereits am VSV-Training teilgenommen. Er könnte Manuel Müther ersetzen, der an einem Kreuzbandriss leidet. Der Angreifer, der beim SSV Langenaubach auf vier Einsätze kam, ist frühestens am 1. Januar und spätestens am 1. März 2017 für den VSV Wenden spielberechtigt – entscheidend ist die Einigung zwischen den beiden Klubs.

 

Schweitzer erzielte in der vergangenen Saison über 30 Treffer für den SV Rothemühle, der ihn gerne in seinen Reihen gesehen hätte. Berechtigte Hoffnungen machte sich der Klub deshalb, weil der Stürmer einen Vertrag für die aktuelle Saison unterschrieben hatte. Als Schweitzer jedoch aufgrund seines Studiums in Gießen und den damit verbundenen Umzug um Vertragsauflösung bat, gab der Klub grünes Licht für einen Wechsel zum SSV Langenaubach. „Er hat Kontakt zu uns gesucht und wir haben den Kontakt gehalten“, sagt Andreas Grub, der erste Vorsitzende des SV Rothemühle, und fragt: „Wo ist die Moral?“ Von der Handlungsweise seines ehemaligen Stürmers ist Grub tief enttäuscht. Er hält fest: „Das ist charakterlos. Er hätte uns nach all den Jahren in unserer Lage unterstützen können, wenn nicht sogar müssen. Aber die Wertschätzung der vergangenen Zeit zählt offenbar nicht mehr.“

 

Die Aktivität des VSV Wenden bezeichnet Andreas Grub dagegen als „eine ganz normale Sache“.

 

Quelle: FuPa.net

 
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