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3.Spieltag – Saison 2010/11

So.29.08.10 – 15:00 Uhr

SV Rothemühle – SV Schmallenberg/Fb. 4:3 (1:2)

Rothemühle biegt in Erfolgsspur ein, SVR zittert sich zum ersten Saisonsieg

Der SV Rothemühle ist mit einem verdienten 4:3 über den SV Schmallenberg/Fredeburg in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Bis für den Fußball-Landesligisten aus dem Wendener Land der erste „Dreier“ der neuen Saison im Sack war, mussten die nur 90 Zuschauer am Rothenborn sich jedoch einige Male die Haare raufen. Es war der Tag der offenen Türen am Rothenborn. Beide Mannschaften zeigten schwache Abwehrleistungen und es hätten durchaus noch mehr als sieben Tore fallen können. Vor allem für Rothemühle. Der SVR sann sichtbar auf Wiedergutmachung, ging engagiert in die Partie und nach einem starken Alleingang von Christian Runkel verdient in Führung. Wieder Runkel und Manuel Hesse hätten kurz darauf erhöhen müssen, doch stattdessen wurden Geschenke an die Gäste verteilt. Die drehten das Spiel mit einem Doppelschlag in der 27. und 28. Minute. Zunächst nutzte Matthias Hennecke die fehlende Zuordnung der Rothemühler Defensive, als er einen Kopfball unbedrängt zum Ausgleich einköpfte. Direkt nach Wiederanpfiff vertändelte dann Marcel Tolzin vor dem Strafraum das Leder an Fatlum Dervisholli - 1:2. Nur Sedat Adiller war es zu verdanken, dass Hennecke bei der nächsten Unsicherheit nicht das dritte Tor nachlegte.

"Was wir für Tore kriegen, da fehlen mir einfach die Worte. Ich wüsste nicht, dass unsere Gegner in den letzten Wochen mal ein Tor herausgespielt haben. Wir machen sie uns ja alle selber rein“, schüttelte Wolf ungläubig mit dem Kopf. Auch das dritte Schmallenberger Tor, erzielt von Hennecke in der 89. Minute, fiel nach einem Fehler von Roman Schulzki in diese Kategorie und machte es noch mal unnötig spannend. Die Souveränität in der Defensive, die den SVR in der letzten Saison so stark gemacht hat, ist nicht mehr da. Ob es am Fehlen von Stützen wie Nuredeen Karimu und Sebastian Großmann liegt oder ob die wechselnde Formierung der Viererkette die Ursache ist, da ist sich Wolf selbst nicht so sicher. Sicher ist für ihn nur, dass er selbst nicht mehr einspringt: „Da müssen die jungen Burschen jetzt durch.“ Zufrieden sein konnte er aber mit der entschlossenen Art und Weise, wie die Mannschaft das Ruder wieder herumriss. Nach dem Wechsel ging es im Grunde nur in Richtung Schmallenberger Tor. Auch zwei Neuzugänge stachen: Manuel Müther schloss eine feine Kombination über Hesse und Ben Breidenbach zum Ausgleich ab (46.) und bereitete das dritte Tor vor. Dies fiel kurios: Einen Einwurf, fast von der Mittellinie von Runkel geworfen, erlief Müther am schnellsten, war frei durch und legte auf Daniel Morillo quer, der dann keine Mühe hatte (63.). Die Vorentscheidung brachte der Kapitän: Ben Breidenbach traf mit einem platzierten Distanzschuss in der 84. Minute zum 4:2.

Aufstellungen

SVR: 1.Adiller, 2.Marco Tolzin(80.-13.Hofacker), 3.Oehm, 4.Marcel Tolzin, 5.Schulzki, 6.Breidenbach©, 7.Stremmel(40.-14.Morillo), 8.Zall(85.-12.Bleck), 9.Hesse, 10.Runkel, 11Müther

Schmallenberg/Fb.: 1.Heite, 2.Pappert(55.-15.Major), 4.Deihof, 5.Senyüz(73.-14.Lekaj), 6.Göddecke, 7.Üzer©, 8.Dervisholli, 9.Tünay, 10.Hennecke, 11.Rosenhagen, 13.Iuliucci

Tore: 1:0 (17.)Runkel, 1:1 (27.)Hennecke, 1:2 (28.)Dervisholli, 2:2 (46.)Müther, 3:2 (63.)Morillo, 4:2 (84.)Breidenbach, 4:3 (90.)Hennecke

Quelle: Expressi

 

2.Spieltag – Saison 2010/11
So.22.08.10 – 15:00 Uhr
SpVg. Hagen 11 – SV Rothemühle 3:1 (2:1)
SV Rothemühle kommt nicht in Tritt
Drei Pflichtspiele, drei Niederlagen - den Saisonstart hatte sich Fußball-Landesligist SV Rothemühle ganz anders vorgestellt. Zu den 0:1-Pleiten gegen RW Hünsborn und im Pokal gegen die SpVg Olpe gesellte sich jetzt ein 1:3 (1:2) bei der SpVg Hagen 11. ,,Alle drei Niederlagen waren überflüssig”, resümierte Rothemühles Obmann Erhard ,,Ecki” Wirth: ,,Wenn das Spiel heute 2:2 ausgegangen wäre, wäre das für Hagen 11 schmeichelhaft gewesen.” In der Volme-Stadt verbuchten die Gäste Spielanteile von 60:40 (1. Halbzeit) und 70:30 (2. Halbzeit). Doch nicht sie gewannen die Begegnung, sondern die Hausherren. Grund waren zwei kuriose Treffer. 90. Sekunden: Der 38-jährige Anthony Yeboah zieht aus 30 Metern Entfernung ab. Auf dem holprigen Aschenplatz tickt der Ball kurz vor Torwart Jan-Philip Stender auf einen kleinen Erdhügel und spring durch dessen Beine ins Netz. 1:0. ,,Auf einem guten Platz wäre dieser Treffer nie gefallen. Normalerweise hält Jan den mit der Mütze”, kommentierte Wirth, der seinem Schlussmann keinen Vorwurf machen wollte. Da eine Kuriosität selten allein bleibt, folgte in Minute 15 die nächste: Schiedsrichter Martin Thüner (Hattingen) entschied vor dem eigenen Tor auf Freistoß für Rothemühle, als sein Assistent Özgen Bicici an der Seite mit der Fahne winkte. Der Unparteiische eilte herbei, besprach sich mit seinem Linienrichter und entschied auf Elfmeter. ,,Wir wussten nicht, wie uns geschah”, so Wirth. Genauso erstaunt waren die Gastgeber, die durch Anthony Yeboah zum 2:0 verwandelten. ,,Irgendjemand soll gezupft haben”, so Wirth, nachdem sich der Verein nach dem Grund der merkwürdigen Entscheidung erkundigt hatte. 2:0 für Hagen, der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Auch wenn Christian Runkel in der 42. Minute einen berechtigten Foulelfmeter zum 1:2 verwandelt hatte. Rothemühle erhöhte den Druck, brachte mit der Hereinnahme von Said Boubaous und Manuel Hesse die Stürmer Nummer drei und vier, doch zu einer Resultatsverbesserung reichte es nicht. ,,Unser großes Manko ist die Chancenverwertung”, bekannte Wirth. Kein Wunder, dass Christian Matzkeit in der 78. Minute einen Konter zum 3:1 abschloss.

Aufstellungen
Hagen 11: Urbanski, Nezir, Selent, Wittenstein©, Marjan, Ballout, Matzkeit, Özdemir(72.Rrusta), Yeboah(82.Pudda), Schulz, Smajic(86.Dursun)
SVR: Stender, Morillo, Marcel Tolzin, Oehm, Schulski, Breidenbach, Stremmel, Bleck©(56.Hesse), Runkel, Zall(56.Boubaous), Müther

Tore: 1:0 (2.)Yeboah, 2:0 (15. Foulelfmeter) Yeboah, 2:1 (42.Foulelfmeter) Runkel, 3:1 (78.) Matzkeit

Quelle: Expressi

 

1.Spieltag - Saison 2010/11
Fr.13.08.10 – 18:30 Uhr
SV Rothemühle – RW Hünsborn 0:1 (0:1)
Klatsche zum Auftakt, Neuling Hünsborn gewinnt Derby Rothemühle
Es war ein großes Katz- und Maus-Spiel, das sich die beiden Lokal-Kontrahenten SV Rothemühle und RW Hünsborn zum Fußball-Landesliga-Auftakt lieferten. Und die „Maus“, in diesem Falle die Gäste aus Hünsborn, haben es mit 1:0 gewonnen – 1:0. Doch der Rot-Weiße Aufsteiger durchlebte bei seiner Feuertaufe zuvor ein 90-minütiges Wechselbad der Gefühle. Nach nur fünf Minuten schoss Mike Brado seine Elf nach einem fatalen Fehlpass der Platzherren zunächst überraschend in Führung. „Es ist phänomenal gelaufen – für mich und die Mannschaft“, stellte der Matchwinner nicht ohne Stolz fest. „Wir haben einen großen Kampf geliefert. Mit dem Derby-Sieg gegen den großen Favoriten sind wir schon jetzt in der Landesliga angekommen.“ Zumindest dürfte es ein großer Schritt dahin sein. Auch nach dem Treffer war Hünsborn zunächst die agilere Mannschaft, setzte immer wieder nach, ohne aber weitere zwingende Torgefahr auszuüben. Dann, in der 13. Minute ein erster Warnschuss der Hausherren, die ab jetzt das Spiel dominierten. Würde die Zahl der Chancen eine Partie entscheiden, wäre Rothemühle binnen zwölf Minuten 3:1 in Führung gegangen. Allerdings vergab der Landesliga-Dritte der abgelaufenen Saison seine Möglichkeiten kläglich. „Wir haben uns schlichtweg den Schneid abkaufen lassen und waren zu nachlässig. Dass wir uns darüber hinaus teils in unserer Hälfte versteckt haben, spielte Hünsborn in die Karten“, analysierte der sichtlich enttäuschte SV-Spielertrainer Maik Wolf. Und in einem Derby ist eine solche Niederlage gleich doppelt bitter, besonders ob der Tatsache, dass sich beide Teams wohl ab heute bei der Wendener Kirmes wiedersehen – Schmähgesänge vorprogrammiert? Nach dem Pausentee wurde die Partie dann zunehmend ruppig. Der Spielfluss kam auf Grund zahlreicher Fouls, von denen jedes einzelne vom Publikum im übrigen mit lautstarken Protesten bedacht wurde, völlig abhanden. Spielerisch schlichen sich auf beiden Seiten viele Fehler ein. Dennoch erspielte sich der Landesliga-Neuling immer wieder gefährliche Torraumszenen und durfte sich zugleich bei seinem eigenen Keeper bedanken, der oftmals glänzend parierte. „Unsere Marschroute hieß: Remis halten“, verriet Hünsborn-Trainer Andreas Wieczorek. „Wir haben auf Kontermöglichkeiten gewartet. Die entscheidende eröffnete sich schon früh – die haben wir genutzt. Besonders in der zweiten Halbzeit hätten wir aber nachlegen müssen“, bilanzierte Wieczorek, der allerdings ein „riesiges Kompliment“ an seine Mannschaft richtete. Die verhielt sich nämlich taktisch schlichtweg klüger – der entscheidende Faktor für den Sieg im großen Lokalderby vor 500 Zuschauern.

Aufstellungen
SVR: 1.Stender, 2.Schollemann, 3.Marcel Tolzin, 4.Hofacker(67.-13.Schulzki), 5.Morillo, 6.Breidenbach, 7.Stremmel, 8.Bleck©(63.-12.Zall), 9.Hesse, 10.Runkel, 11.Müther(60.-16.Boubaous)
Hünsborn: 1.Weber, 2.Feuring, 3.S.Becker, 4.Schwaak, 5.Mayer (78.-17.Ermin), 6.Schneider©, 7.Arns, 8.Stein, 9.Pietschmann, 10.Brado(89.-12.J.Becker), 11.Kadimsky (62.-13.Schmidt)

Tor: 0:1 (5.) Brado

Quelle: Siegener Zeitung

 
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