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14.Spieltag - Saison 2010/11

So.14.11.10 - 14:30 Uhr

SV Rothemühle – Germania Salchendorf 1:0 (0:0)

Rothemühle atmet nach 1:0-Sieg tief durch

Echte Leckerbissen servierte Fußball-Landesligist SV Rothemühle beim 1:0 (0:0)-Heimsieg über Germania Salchendorf den rund 100 Zuschauern. Leider beschränkten sich die „zahlreichen kulinarischen Angebote“, wie es in der Halbzeitpause aus den Lautsprechern am Rothenborn ertönte, auf die Speisekarte. Auf dem Feld wurde hingegen Magerkost serviert. Das Spiel war ähnlich trist wie das Wetter. „Der Sieg ist absolut verdient“, bilanzierte Rothemühles Trainer Maik Wolf nach 90 wenig verzückenden Minuten. „Ich bin erleichtert, aber wir müssen cleverer spielen und den Sack viel früher zumachen. Wir waren nicht wirklich zwingend und haben viele Fehlpässe gespielt.“ Bei Dauerregen plätscherte die Partie lange Zeit vor sich hin. Rothemühle war zwar feldüberlegen, Gefährliches brachte der SVR aber gegen offensiv harmlose Salchendorfer kaum zustande. Die beste Chance im ersten Durchgang vergab Rothemühles Manuel Müther kurz vor der Pause, als er von der Strafraumgrenze in der 40. Minute nur das Außennetz traf. Kurz nach dem Wechsel riss Salchendorfs Lars van Velsen die Zuschauer mit einem Kopfball an die Latte aus dem Tiefschlaf (48.). Danach stellten die Gäste aber ihre bereits im ersten Durchgang verhaltenen Angriffsbemühungen vollständig ein. Rothemühle kam durch Distanzschüsse von Manuel Hesse in der 53. und Ben Breidenbach 63. Minute sowie einen Kopfball von Hesse (64.) zu Möglichkeiten, ohne jedoch wirkliche Torgefahr auszustrahlen. Fast aus dem Nichts traf dann Hesse zur überraschenden, aber nicht unverdienten 1:0-Führung, als ein Schuss des Rothemühler Stürmers aus 16 Metern unhaltbar für Salchendorfs Torwart Dennis Albayrak ins Netz abgefälscht wurde (70.). Nach der Führung änderte sich wenig. Germania Salchendorf fehlten die Mittel. Erst in der Schlussphase musste SVR-Schlussmann Jan-Philip Stender einen Schuss aus kurzer Distanz von Stefan Müller abwehren. Auf der Gegenseite vergab Said Boubaous bei einem Konter in der Schlussminute das mögliche 2:0. „Endlich haben wir mal Glück gehabt“, seufzte Wolf nach dem Arbeitssieg. „Die Tore selber zu machen, sind wir nicht in der Lage. Das ist fast schon Unvermögen. Aber wir haben gewonnen und zu null gespielt. Das ist wichtig. Alles andere interessiert morgen nicht mehr.“ Durch den ersten „Dreier“ seit drei sieglosen Spielen kletterte der Vorjahresdritte auf den neunten Tabellenplatz und vergrößerte den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf sieben Zähler. Allerdings verschärfte sich die ohnehin angespannte Personallage beim SVR weiter, denn Innenverteidiger Roman Schulzki musste früh mit Verdacht auf eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden. „Die Jungs können jetzt mal verschnaufen“, sagte Wolf mit Blick auf das kommende, spielfreie Wochenende. „Hauptsache, wir haben gewonnen. Jetzt ist Ruhe“, stimmte SVR-Obmann Ecki Wirth zu.

Hesses "BandeTreffer" entscheidet Derby

Für die Salchendorfer Germania wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Eine Woche nach der überzeugenden Vorstellung beim 2:0 gegen den Hasper SV gab es nun im Derby beim SV Rothemühle eine 0:1 (0:0)-Niederlage für das Team von Trainer Peter Zelßmann. "Hier kann man nicht gewinnen oder einen Punkt holen, wenn man nicht volle Konzentration walten lässt", so Zelßmann nach der Partie am Rothenborn. Auch bei so großen personellen Problemen wie sie derzeit in Rothemühle auftreten, sei ein bisschen mehr nötig, war der Germania-Coach mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht einverstanden. Viele Chancen ergaben sich im Rothemühler Regen, wodurch die Partie natürlich litt, nicht. Hätte die Germania kurz nach der Pause die bis dahin größte Möglichkeit genutzt, man hätte sich Hoffnungen auf Zählbares machen können. Doch Lars van Velsen visierte mit seinem Kopfball aus fünf Metern die Querlatte an. Mehr Glück im Abschluss hatte Manuel Hesse. In der 70. Minute fand sein 22-Meter-Schuss unter tätiger Mithilfe von Salchendorfs Florian Schweitzer den Weg zum entscheidenden Treffer. An der Strafraumgrenze fälschte Schweitzer den Ball ab und ließ Keeper Denis Albayrak keine Chance, der auf dem Weg ins andere Ecke war. Der Keeper der Gastgebr, Jan-Philip Stender hielt fünf Minuten vor dem Abpfiff den insgesamt verdienten Rothemühler Sieg fest, als er den Schuss von Stefan Müller aus 13 Metern mit tollem Reflex entschärfte. Es war der fehlende Schwung im Spiel nach vorn, der der Germania letztlich den Zahn zog. "Rothemühle war um dieses eine Tor besser und deshalb geht der Sieg in Ordnung", zog Peter Zelßmann das Resümee der Partie.

Aufstellungen:

SVR: 1.Stender, 2.Hofacker, 3.Marcel Tolzin, 4.Oehm, 5.Schulzki(30.-13.Karimu), 6.Breidenbach©, 7.Müther, 8.Zall, 9.Hesse, 10.Boubaous, 11.Morillo

Salchendorf: 1.Albayrak, 2.Krüger©, 3.Schäfer, 4.Schweitzer, 5.van Velsen, 6.Dickel(87.-12.Weyland), 7.Schaefer, 8.Müller, 9.Schilk, 10.Domanskiy, 11.Hees(37.-13.Röthig)

Tor: 1:0 (70.)Hesse

Quelle: Der Westen und Expressi

 

 

13.Spieltag - Saison 2010/11

So.07.11.10 - 14:30 Uhr

FSV Werdohl - SV Rothemühle 1:0 (1:0)

Rothemühler Rumpfelf unter Wert besiegt

Gut gespielt und doch verloren. Fußball-Landesligist SV Rothemühle musste sich bei Spitzenreiter FSV Werdohl zwar mit 0:1 (0:1)-Toren geschlagen geben, zeigte aber eine ansprechende Leistung. Viel mehr Verletzungspech ist kaum möglich. Ausgerechnet beim Titel-Favoriten mussten die Gäste auf acht Akteure verzichten. Nimmt man die zweite Mannschaft hinzu, fehlten dem SV Rothemühle an diesem Wochenende im Seniorenbereich insgesamt 14 Spieler. ,,Eine ganz dramatische Situation. Uns darf jetzt nichts mehr passieren”, beschreibt Obmann Erhard ,,Ecki” Wirth die Lage. Nachdem sich Abwehrspieler Benjamin Hofacker am Samstag einen Wirbel ausgerenkt und Dennis Schollemann einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, mussten die Rothemühler improvisieren, so dass in Werdohl auf der Auswechselbank ungewöhnliches Personal saß: Trainer Maik Wolf, erstmals seit 12 Monaten wieder im Trikot, Ersatztorwart Sedat Adiller als Feldspieler, Stürmer Said Boubaous und der verletzte Dennis Schollemann. Der SV Rothemühle steckt in einer schwierigen Lage. Doch die Notelf präsentierte sich von der besten Seite. ,,Unsere Spieler haben sich sehr teuer verkauft”, resümierte Wirth. Bis zur letzten Minute hielten sie die Partie offen und registrierten sogar eine spielerische Überlegenheit von 60:40 Prozent. ,,Wir waren das bessere Team, aber wir stehen mit leeren Händen da”, bilanzierte Wirth. Das Tor des Tages resultierte aus einem Missverständnis der Rothemühler Abwehr, so dass Lukas Kessler nach 36 Minuten einschießen konnte. Pech für die Gäste, dass Steffen Oehm in der 89. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

Aufstellungen:

Werdohl: 1.Schmale, 2.Rattelsberger©, 5.Nohl, 6.Sander, 8.Grahovac, 9.Topcu(72.-7.Deller), 11.Akdeniz, 14.Klamann, 17.Hense, 22.Krämer, 23.Kessler

SVR: 1.Stender, 2.Marco Tolzin, 3.Marcel Tolzin, 4.Karimu(64.-12.Boubaous), 5.Schulzki, 6.Breidenbach©, 7.Oehm, 8.Zall, 9.Hesse, 10.Müther, 11.Morillo

 

 

12.Spieltag - Saison 2010/11

So.31.10.10 - 15:00 Uhr

SV Rothemühle – Kiersper SC 1:1 (1:0)

1:1 - Rothemühle tritt auf der Stelle

Der SV Rothemühle erweist sich in dieser Saison als große Wundertüte. Mal gibt es einen Sieg, mal eine Niederlage. Und am Sonntag musste sich der Fußball-Landesligist gegen den Kiersper SC mit einem Remis zufrieden geben. 1:1 (1:0) hieß es am Ende. ,,Dieses Ergebnis hilft uns nicht. Wir treten auf der Stelle”, resümierte SVR-Obmann Erhard ,,Ecki” Wirth. Dass sich die Kiersper nach den überraschenden Erfolgen gegen den Hasper SV (5:2) und in Plettenberg (4:1) im Aufwind befanden, ist jedoch kein Grund für die Rothemühler Punktverluste. ,,Wir waren die klar dominierende Mannschaft und hätten 5:2 oder 6:3 gewinnen müssen”, meinte Wirth. Die größte Möglichkeit von vielen vergab Ben Breidenbach acht Minuten vor dem Ende, als er, auf der Torlinie der Gäste stehend, den Ball nicht ins, sondern aus dem Gehäuse köpfte. ,,Wie das funktionieren konnte, weiß ich nicht”, kommentierte Wirth. Die mangelhafte Chancenverwertung ist der eine Grund, die personellen Probleme der andere. Gleich sieben Akteure fehlten aus unterschiedlichen Gründen gegen Kierspe, so dass Trainer Maik Wolf eine blutjunge Elf ins Spiel schickte. Durchschnittsalter: 22 Jahre. Ältester Akteur: Manuel Hesse mit 28 Jahren. ,,Allmählich gehen uns die Spieler aus”, sagte Wirth, der dem Team trotz des unbefriedigenden Ergebnisses eine engagierte Leistung bescheinigte.

Aufstellungen:

SVR: 1.Stender, 2.Schollemann (53.-13.Marco Tolzin), 4.Karimu, 5.Schulzki, 6.Breidenbach©, 7.Oehm(86.-12.Boubaous), 8.Zall, 9.Hesse, 10.Müther, 11.Morillo, 14.Hofacker

Kierspe: 1.Feist, 2.Kele, 3.Jonen©,, 4.Gürsoy, 5.Werwein, 6.I.Eraslan, 7.Ölzer, 8.Kurtdili, 9.Gentilcore(90.-12.H.Eraslan), 10.Kalman(86.-17.Cevik), 11.Jekic(46.-13.Kochta)

Tore: 1:0 (30.)Müther, 1:1 (65.)Werwein

Quelle: Expressi

 

 

11.Spieltag - Saison 2010/11

So.24.10.10 - 15:00 Uhr

SG Hemer - SV Rothemühle 2:1 (2:0)

Rothemühle fühlt sich verschaukelt

Eine bittere Niederlage musste der SV Rothemühle bei der SG Hemer einstecken. Nach 90 Minuten fragten sich nicht nur die Anhänger der Wendschen, wier es zu diesem 1:2 (0:1) kommen konnte. Noch schwerer als die Niederlage dürfte der personelle Aderlass der Wolf-Truppe wiegen. Denn schon früh verletzte sich Sven-Jörg Bleck und musste nach acht Minuten ausgewechselt werden. Später erwischte es auch Marcel Tolzin, der sich einen Muskelfaserriss zuzog. Und zu allem Überfluss erhielt Christian Runkel fünf Minuten vor Schluss auch noch die Rote Karte. "Völlig unverständlich, diese Entscheidung", empörte sich am Ende SV-Obmann Ecki Wirth. "Völlig ungerechtfertigt." Es nutzte alles nichts: Runkel musste nach einem Pressschlag mit einem Hemeraner vom Platz, die Proteste der Rothemühler fruchteten nicht. Und auch das ungläubige Kopschütteln der Hemeraner mochte Schiedsrichter Björn Backhaus nicht umstimmen. Auch ansonsten war der Unparteiische den Gästen nicht wohl gesonnen. Auch eine Elfmeterentscheidung in der 45. Minute mochte niemand auf dem Platz und auf den Rängen nachvollziehen. Doch kann Keeper Jan Stender den von Tabanoglu getrenen Ball zur Ecke lenken. Vorbei aber ist die erste Halbzeit noch nicht, denn nach dem folgenden Eckstoß ist Faouzi Mokhtari zur Stelle und besorgt für die Gastgeber die 2:0-Führung. Schon nach drei Minuten hatten die Gastgeber eine Unordnung in der Deckung genutzt, als Sven-Jörg Bleck am Spielfeldrand behandelt wurde. Mehmet Cabuk erzielte das frühe 1:0. Die Rothemühler stellten das bessere Team, besaßen die Mehrzahl der Chancen, doch mehr als das 1:2 eine Minute nach Wiederbeginn wollte der Mannschaft von Maik Wolf nicht gelingen. Christian Runkel, später ungerechtfertigter Weise vom Platz gestellt (siehe oben) erzielte den Treffer. Fast 45 Minuten Zeit also, aus dem Rückstand zumindest ein Remis zu machen. "Doch das Ding wollte einfach nicht rein", wie sich Ecki Wirth am Abend ausdrückte.

Aufstellungen

Hemer: 1.Jürgens, 2.Malzahn, 5.Courtoglou, 6.Kut, 8.Tabanoglu, 10.Cabik(87.-28.de Angelis), 15.Karg, 16.Mokhtari, 19.Ostrakovic(64.-9.Dervisoski), 20.Gündüz(83.-24.Scholtys), 25.Langer©

SVR: 1.Stender, 2.Marco Tolzin, 3.Marcel Tolzin(63.-14.Schollemann), 4.Karimu, 5.Schulzki, 6.Breidenbach, 7.Runkel, 8.Zall, 9.Hesse, 10.Bleck©(9.-13.Oehm), 11.Morillo(70.-12.Hofacker)

Tore: 1:0 (4.)Cabuk, 2:0 (45.)Mokhtari, 2:1 (48.)Runkel

Bes. Vorkommnisse: Stender hält Foulelfmeter von Cabuk (44.)

Gelb-Rot Karte: Mokhtari (82.wiederholtes Foulspiel)

Rote Karte: Runkel (87.grobes Foulspiel)

Quelle: Expressi

 

 

10.Spieltag - Saison 2010/11

So.17.10.10 - 15:00 Uhr

SV Rothemühle – TuS Iserlohn 3:1 (0:0)

Hesse schießt nach Einwechslung alle drei SVR-Tore zu 3:1

Was haben Maik Wolf, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Rothemühle, und sein berühmter Kollege Jupp Heynckes von Bayer 04 Leverkusen seit Sonntag Nachmittag gemeinsam? Klar: Das „goldene Händchen“. Wie „Don Jupp“ am Samstag in Wolfsburg mit Simon Rolfes, so machte es gestern Maik Wolf mit Manuel Hesse. In der 63. Minute wechselte Wolf Hesse in eine bis dahin schwache Partie ein. Und schon eine Minute später drückte Hesse mit seinem ersten Ballkontakt die schwarze Kugel zum 1:0 über die Linie. Es ging munter so weiter. In der 67. Minute verpasste Hesse noch das 2:0. Aber in der 72. und 80. Minute stand er wieder goldrichtig und brachte den SV Rothemühle mit seinen Toren zum 2:0 und 3:0 endgültig auf die Siegerstraße. In der 85. Minute ließ Hesse sogar noch eine hundertprozentige Chance ungenutzt. „Nein. Aber es freut einen natürlich. Manuel war ja auch nicht ganz ohne Grund draußen. Er hat mir die richtige Antwort gegeben“, lachte Maik Wolf bei der Frage, ob er so etwas schon einmal erlebt habe. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die guten Wünsche des Rothemühler Platzsprechers vor dem Anpfiff für ein gutes und vor allem erwärmendes Spiel in der „Kühltruhe Rothenborn“ blieben eine Stunde leider unerfüllt. Das Spiel war von vielen Fehlpässen geprägt. Tautz (6.) für Iserlohn und Runkel (33.) für die Gastgeber hatten mit Alu-Treffern die besten Chancen. Nach der Pause wurde Rothemühle stärker. Vor allem Ben Breidenbach und Christian Runkel, der Manuel Hesses Tore zum 1:0 und 3:0 glänzend vorbereitete, kurbelten das Spiel immer wieder an. Und schließlich wurde das engagiertere Spiel der Gastgeber auch belohnt. Einziger Wermutstropfen war das 3:1 von Turcan zwei Minuten vor Schluss. Wolf: „Das Gegentor ärgert mich. Aber wir waren über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Wir haben völlig verdient gewonnen. Wir haben es versäumt, schon in der ersten Halbzeit ein Tor zu schießen. Und wenn man dann sieht, was wir noch für gute Konterchancen hatten, muss man das Ding eigentlich sicher mit 4, 5 oder 6:0 gewinnen“, resümierte Maik Wolf das Spiel.

Hesse-Hattrrick nach einer Stunde "Bankschmoren"

Der erste Schritt zur Normalität ist getan. Mit dem verdienten 3:1 (0:0)-Heimsieg über den TuS Iserlohn gelang Fußball-Landesligist SV Rothemühle eine Wiedergutmachung für die 0:4-Niederlage vom vergangenen Wochenende beim SV Hohenlimburg. Eine entscheidende Rolle spielte Rothemühles Trainer Maik Wolf. Der 37-Jährige setzte den zuletzt glücklos agierenden Stürmer Manuel Hesse auf die Auswechselbank, ließ ihn dort eine Stunde schmoren und wechselte ihn dann ein. Ein Glücksgriff, denn der Joker stellte mit seinen drei Toren in der 64., 72. und 80. Minute die Weichen auf Sieg. Die Gastgeber führten gegen den wacker kämpfenden Aufsteiger mit 3:0 und ließen nur noch den Ehrentreffer durch Turban (87.) zu. ,,Wir hätten schon zur Pause führen müssen”, kommentierte SV-Obmann Erhard ,,Ecki” Wirth, nachdem Daniel Morillo (30.) und Christian Runkel, der nur den Pfosten traf (32.), größte Chancen ausgelassen hatten. Die Hausherren, die nach der Hohenlimburg-Pleite ihr zweites, positives Gesicht präsentierten, bewiesen trotz der torlosen ersten 45 Minuten Geduld und fuhren am Ende einen sicheren Erfolg ein. ,,Wir hätten auch 5:1 oder 6:1 gewinnen können”, bilanzierte Wirth. Am kommenden Sonntag muss der SV Rothemühle bei der SG Hemer antreten und beendet so die Serie schwerster Auswärtsspiele, denn in der noch jungen Saison war der Klub schon in Hohenlimburg, Haspe, Werdohl und Weißtal zu Gast. ,,Die müssen in der Rückrunde alle zu uns”, freut sich Wirth schon jetzt auf das eine oder andere Spitzenspiel.

Aufstellungen

SVR: 1.Stender, 2.Marco Tolzin(71.-14.Schollemann), 3.Karimu, 4.Marcel Tolzin, 5.Schulzki, 6.Breidenbach, 7.Runkel, 8.Zall(63.-12.Hesse), 9.Bleck©(46.-13.Oehm), 10.Müther, 11.Morillo

Iserlohn: 1.Dill, 2.Kaba, 3.Özkök, 4.Virabyan(78.-13.C.Turcan), 5.D.Turcan, 6.Gesenhues©, 7.Bah, 8.Cevik(67.-12.Furnari), 9.Tautz, 10.Yildiz, 11.Ruß

Tore: 1:0 (64.), 2:0 (72.), 3:0 (80.)Hesse, 3:1 (88.)D.Turcan

Quelle: Der Westen und Expressi

 
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