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29. März 2017

 

Jahreshauptversammlung des SV Rothemühle

 

Die sportliche Situation nimmt beängstigende Ausmaße an. Die erste Mannschaft tummelt sich im Tabellenkeller der Bezirksliga, die zweite belegt einen Abstiegsplatz in der Kreisliga B. Und die Ausläufer des Orkans, den die Sprengung der der Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Ottfingen ausgelöst hat, sind immer noch nicht überwunden. Es gibt angenehmere Zeitpunkte für die Jahreshauptversammlung eines Sportvereins. Diese Erfahrung machte jetzt der SV Rothemühle mit seinem Vorsitzenden Andreas Grub, der nicht zu beneiden war.

 

Aber: Der Vorstand stellte sich im Forum der Biggetal-Grundschule den 65 anwesenden Mitgliedern wohl wissend, dass ,,bei einer sportlichen Talfahrt Vieles hinterfragt wird“ (Grub). Dass Team, Trainer und Klubführung mitunter hinter den Kulissen in die Kritik geraten, ist auch für den SV Rothemühle nichts Neues. Andreas Grub jedoch nutzte die Gelegenheit zu einem flammenden Appell, damit der sportliche Absturz verhindert wird. ,,Der gesamte Verein ist gefordert. Jeder Einzelne muss sich hinterfragen“, forderte der Vereinschef und versprach: ,,Wir werden alles dafür tun, dass beide Mannschaften nicht absteigen.“ Peter Neumann, Trainer der Ersten, darf sich der Unterstützung des Klubs sicher sein. Grub: ,,Du musst die Aufgabe nicht alleine lösen.“

 

Turbulenzen löste Anfang des Jahres das von der Rothemühler Jugendabteilung angekündigte Ende der Zusammenarbeit mit dem SV Ottfingen aus. Am 19. Januar überreichte der SVR dem SVO die entsprechende Kündigung und wird in der neuen Saison eine Jugendspielgemeinschaft mit RW Hünsborn bilden. Die SZ berichtete mehrmals. Bei dem jüngsten Vereinstreffen verteidigte Jugend-Obmann Udo Erdmann die Neuausrichtung mit der Begründung, dass der Verein bei einem Zusammenschluss der vier Vereine SV Ottfingen, SV Rothemühle, VSV Wenden und FC Altenhof große Bedenken gehabt habe. Erdmann: ,,Irgendwann wäre ein Verein auf der Strecke geblieben. Wir wollten der Verein nicht sein.“ Andreas Grub ergänzte: ,,Unsere Jugendabteilung hat sich die Trennung deutlich überlegt. Die Interessen des SVR wären nicht gewährleistet gewesen.“ Er forderte die Versammlung auf, die Entscheidung im Sinne des Klubs zu unterstützen.

 

Der Erklärungen zur Neuorientierung der Jugendabteilung folgte der personelle Wechsel in der Führungsetage. Wolfgang Rameil legte nach dreijähriger Amtszeit sein Amt als Geschäftsführer nieder. Für ihn wählte die Versammlung auf Vorschlag des Vorstandes bei zwei Enthaltungen Sven Schröder. Schröder, 38 Jahre alt, ist seit zwei Jahren Torwarttrainer des SV Rothemühle und wohnt in Altenkleusheim. Enger ging es bei der Wahl eines Beisitzers zu, nachdem Thomas Scheppe nicht mehr kandidierte. Da mit Birgit Korn und Dominik Quast zwei Anwärter zur Verfügung standen, wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Ergebnis: 64 abgegebene Stimmen, drei ungültig, eine Enthaltung. Birgit Korn wählten 48, Dominik Quast 12 Mitglieder, womit Birgit Korn, die im Jahr 2012 als Geschäftsführerin aus dem Vorstand trat, wieder ins Führungsgremium zurückkehrte.

 

Acht Ehrungen, die Andreas Grub vornahm, standen an. 25-jährige Mitgliedschaft: Walter Lütz, Florian Quast, Michael Solbach. 50-jährige Mitgliedschaft: Werner Brüser, Werner Hesse, Alois Quast, Manfred Simon, Kunibert Solbach.

 

Die sportliche Situation, die schon zu Beginn der Jahreshauptversammlung ein großes Thema war, stand auch am Ende im Blickpunkt. Unter Punkt Verschiedenes bemängelte Dominik Quast den kleinen Kader der zweiten Mannschaft (,,Wir haben nur zehn Spieler für die nächste Saison“) und stellte die Frage: ,,Wie sollen wir den Spielbetrieb aufrecht erhalten?“ Den Vorwurf, dass die Zweite im Verein keine Rolle spielt, trat Grub energisch entgegen: ,,Wer mich kennt, weiß, dass ich die zweite Mannschaft nicht im Stich gelassen haben. Ich halte sie für absolut notwendig, denn sonst brauchen wir keine Jugend.“ Erhard ,,Ecki“ Wirth, langjähriger Obmann des SV Rothemühle, appellierte an die Altligisten: ,,Wenn man 32, 33 oder 34 Jahre alt ist, kann man auch mal in der zweiten Mannschaft aushelfen.“ Sein Aufruf lautete klar und deutlich: ,,Wir müssen alle anpacken.“

 

Quelle: Siegener Zeitung

 

13. Februar 2017

 

Erfolgreiches Gemeindepokalwochenende

 

War das ein Wochenende für unsere JSG! Die G1 und die F1 gewannen alle Spiele im Modus „Jeder gegen Jeden“, die E1 siegte im Finale und auch unsere Zweitvertretungen schlugen sich mehr als achtbar. Aber der Reihe nach. Am gestrigen Samstag begannen die G-Junioren die Jagd nach dem runden Ball. Die Trainer Jürgen Fischer und Dominik Bredebach mussten aus einem recht kleinen Kader zwei Teams bilden, der aktuellen Grippewelle sei Dank. Diejenigen, die noch halbwegs lauf- und spielfähig waren zeigten ein tolles Turnier. Die Erste gewann alle 5 Partien und wurde inoffizieller Turniersieger, die Zweitvertretung erreichte einen Sieg und ein Remis. Medaillen gab es für alle.

 

Die stolzen Minis nach der Siegerehrung (Foto Anne Bredebach)

 

Nahtlos ging es dann weiter im Programm. Die E-Junioren spielten auf, und wie! Verlustpunktfrei setzte sich die E1 gegen den FSV Gerlingen, RW Hünsborn I, JSG Wenden-Altenhof II und unserer E2 in der Vorrunde durch. Die E2 wurde dritter in der Gruppe nach einem Sieg gegen Wenden-Altenhof II und jeweils einem Remis gegen Hünsborn und Gerlingen. Im Spiel um Platz 5 verlor man nach tollem Kampf 1:4 gegen die SF Möllmicke. Im Finale besiegten unsere Jungs der E1 die JSG Wenden-Altenhof I mit 3:1.

 

Oben der Gemeindepokalsieger die E1 mit den Trainern Maik Stock und Michael Bona nach der Siegerehrung durch den Bürgermeister Herrn Bernd Clemens. Links Trainer Rüdiger Scheppe mit der E2 unserer JSG. (Fotos Christian Schade)

 

Am gestrigen Sonntag spielten dann unsere beiden F-Juniorenteams in einer Neunergruppe um den Pott. Mit 7 Punkten resultierend aus einem Remis und zwei Siegen, darunter der höchste Tagessieg, ein 6:0 gegen die Zweitvertretung der JSG Wenden-Altenhof, belegte man einen respektablen 6.Platz. Die F1 startete durch und gewann alle 8 Begegnungen mit einem Torverhältnis von 30:6. Erschöpft und glücklich nahmen die beiden Mädchen im Team den Pokal aus den Händen von Bernd Clemens entgegen.

 

Vereint stellen sich beide Teams mit den Trainern Manuel Gokus und Igor Seitzew von der F1 und Dirk Niklas und Christian Schade von der F2 den zahlreichen Fotografen. (Foto Sandra Schade)

 

Bericht: U.F.

 

Einen herzlichen Glückwunsch vom gesamten SV Rothemühle für den tollen Erfolg der JSG Ottfingen/Rothemühle!

 

10. Februar 2017

 

"Das war eine tolle Zeit"

 

Rot(h)e Mühle im Mittelpunkt: Christian Pilz, Andreas Grub und Ahmet Cinar (von links) vom SV Rothemühle; Foto: leem

 

Noch 107 Tage. Dann ist Schluss. Endgültig. Christian Pilz, Urgestein des SV Rothemühle und Trainer der zweiten Mannschaft, zieht sich aus dem aktiven Fußballsport zurück. Das Punktspiel seiner Elf in der B-Kreisliga am 28. Mai um 12.45 Uhr zu Hause gegen den FC Finnentrop wird sein letztes in verantwortlicher Position sein. Dann tauscht er sonntags den Sport- mit dem Freizeitdress. Kaum zu glauben: Die Frohnatur nimmt Abschied.

 

Gestern Abend, 18.04 Uhr, Klubhaus Rothemühle. Die Tür öffnet sich und Christian Pilz tritt in den Raum. Graue Wintermütze, grüner Schal, knallrote Jacke, Trainingshose, Fußballschuhe. ,,Ich habe keine Zeit“, lacht er und klopft jedem Zeitgenossen mit seiner bekannten, freundlichen Art auf die Schulter. ,,Training“, lautet sein Stichwort. Bleiben noch 26 Minuten für jenen Mann, der beim VfL Klafeld/Geisweid das Fußball-ABC lernte und seit nunmehr 30 Jahren dem SV Rothemühle angehört. Bezirksliga-Aufstieg mit der ersten Mannschaft, zwei Aufstiege mit der zweiten – er kam als Stürmer und geht als Trainer. ,,Ich war gefürchtet“, erinnert sich ,,Pille“, wie ihn fast alle nennen, mit seinem berühmten Lächeln. Warum der Spitzname ,,Pille“? Hat das etwas mit dem Spielgerät zu tun, dass früher oft ,,Pille“ genannt wurde? ,,Nein“, klärt der 50-Jährige auf: ,,Ich habe in der E-Jugend des VfL Klafeld/Geisweid in einer Saison 100 von 120 Tore geschossen. Und da man mich nicht Pele nennen wollte, hat man Pille gesagt.“

 

Vergangenheit. Die Gegenwart sieht anders aus. Beruf, Fußballspieler, Trainer, Ehrenamt. Und das seit Jahren. ,,Mir ist alles zu viel geworden. Irgendwann ist es gut“, gesteht Pilz: ,,Ich bin erst mal weg und muss abschalten.“ Schlechte Erinnerungen hat er nicht. Im Gegenteil: ,,Das war eine tolle Zeit.“ Was kommt? ,,Ich werde mich jetzt um meine krebskranken Kinder kümmern“, sagt Pilz, der nebenbei das Amt des Vorsitzenden der Elterninitiative für krebskranke Kinder Siegen e.V. bekleidet. Diese Organisation rückt nun in den Vordergrund.

 

Wer kommt in Rothemühle? Der neue Mann heißt Ahmet Cinar (s.u.). Er soll die Arbeit mit Co-Trainer Dennis Schollemann erfolgreich weiterführen. ,,Die zweite Mannschaft hat einen hohen Stellenwert. Sie dient als Sprungbrett für die Jugendspieler, die sich weiter entwickeln und weiter gehen wollen. Diese Chance haben sie hier“, so Andreas Grub, Vorsitzender des SVR, der großen Wert auf einen reibungslosen Übergang vom Nachwuchs- in den Seniorenbereich legt. Grub: ,,Da geht die Jugendarbeit weiter. Deshalb ist der Erhalt und ein gutes Umfeld der zweiten Mannschaft sehr wichtig.“

 

Die letzten Ausführungen des Vereins-Chefs hört Christian Pilz nicht mehr. Draußen läuft seit neun Minuten das Training. Und der scheidende Trainer mischt aktiv mit.

 

Zur Person Ahmet Cinar:

Ahmet Cinar (41) wird in der kommenden Saison neuer Trainer der zweiten Mannschaft des SV Rothemühle und Nachfolger von Christian Pilz. Der CNC-Maschineneinrichter spielte früher beim FC Atenhof, SV Ottfingen, VSV Wenden, SV BW Hillmicke und feierte mit Baris Spor Hackenberg aus Bergneustadt den Landesliga-Aufstieg. Vor drei Jahren übernahm er als Trainer die A-Junioren des SV Ottfingen/Rothemühle und spielte in der ersten und zweiten Seniorenmannschaft des SV Rothemühle. ,,Er ist genau der Richtige“, erklärte Christian Pilz. ,,Sein Erbe anzutreten, ist ehrenvoll“, sagte Ahmet Cinar über seinen Vorgänger: ,,Ich bin glücklich darüber, dass der Verein mich gewählt hat und freue mich auf die Aufgabe.“ Als sein Assistent fungiert mit dem 26-Jährigen Dennis Schollemann ein Eigengewächs des SVR. In der aktuellen Tabelle rangiert die Zweite auf Platz 15 der Kreisliga B, dem ersten Abstiegsrang. Dass soll aber nicht so bleiben. ,,Das Ziel für beide Seniorenmannschaft lautet, die Klasse zu halten“, so Andreas Grub, der Vorsitzende des Fußball-Bezirksligisten.

 

Quelle: FuPa.net

 

10. Februar 2017

 

Nach 30 Jahren SV Rothemühle: „Pille“ sagt Servus

 

Christian Pilz (links), sein Nachfolger Ahmet Cinar (rechts), mit der roten Mühle und Andreas Grub, dem 1. Vorsitzenden des SV Rothemühle. Foto: M. Wagner

 

„Es ist einfach an der Zeit gewesen. Der Beruf, das Ehrenamt und Vorstand waren einfach nicht mehr unter einen Hut zu bringen,“ sagte Christian Pilz (50).

 

Der Trainer des SV Rothemühle II gab am Donnerstag Abend seinen Abschied zum Saisonende bekannt. Es ist kein Ende wie jedes andere. Denn Pilz, genannt „Pille“, gehörte 30 Jahre lang zum SV Rothemühle, davon war er 16 Jahre Trainer der II. Mannschaft, dazu drei Jahre A-Jugendtrainer. Eine Institution.

 

Aber jetzt tickt die Uhr runter, der Schlussstrich steht bevor. Pilz: „Ich muss irgendwann abschalten. Sonst hätte ich es nicht mehr geschafft.“ Christian Pilz möchte mehr Zeit für das haben, was ihm immer wichtig war: Sein großer Einsatz für die Elterninitiative krebskranker Kinder.

 

Sein Nachfolger als Trainer der zweiten Mannschaft wird Ahmet Cinar. Der wird das Amt gemeinsam mit Denis Schollemann ausüben. „Ahmet Cinar ist einer, der aus dem Fußball kommt und Verständnis für die Jugend hat,“ sagt Christian Pilz. Seit drei Jahren trainiert Cinar die A-Junioren der SG Ottfingen/Rothemühle.

 

Andreas Grub, 1. Vorsitzender des SV Rothemühle, betonte, dass der Vorstand großen Respekt davor habe, dass Christian Pilz seine Entscheidung so früh bekannt gibt. „Jetzt müssen alle Kräfte gebündelt werden, um den Klassenerhalt zu schaffen,“ so der SVR-Vorsitzende. Mit Ahmet Cinar habe man für 2017/18 den richtigen Mann gefunden. Grub: „Dem Verein kann nichts besseres passieren.“

 

Christian Pilz blickt auf eine glanzvolle Rothemühler Fußballerlaufbahn zurück. Zum einen stand er in der Mannschaft, die 1989 vor 2500 Zuschauern in Rhode das Entscheidungsspiel gegen Finnentrop/Bamenohl gewann und in die Bezirksliga aufstieg.

 

Ganz oben aber steht für ihn der Bezirksliga-Klassenerhalt in der Saison 1993/94. Im „Alles oder Nichts-Spiel“ gegen die Sportfreunde Birkelbach köpfte Christian Pilz das 1:1, was zur Rettung reichte. Natürlich zählt der Doppelaufstieg 2006 mit der ersten und zweiten Mannschaft an ein und demselben Tag zu seinen großen Erinnerungen.

 

Gibt es denn überhaupt nichts Negatives in seiner Karriere? „Nein,“ antwortete er sofort, „seit 1987, als ich vom VfL Klafeld/Geisweid hierher gewechselt bin, gibt es keine schlechten Erinnerungen. Der Verein war immer wie eine große Familie.“

 

Fazit: „Pille“ hat mit dem SV Rothemühle Geschichte geschrieben und der SV Rothemühle mit ihm. Der Verein ist gewachsen und Pilz hat alle Schritte mitgemacht.

 

Quelle: WP.de

 

19. Januar 2017

 

 
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